Wildschweinsauerbraten

Sauerbraten – das ist eine Hommage an die Heimat – und natürlich sind für einen Rheinländer die Rosinen ein MUSS! Man kann sie – rein theoretisch – aber auch weglassen. Eine Wildschweinkeule wurde zur Vorbereitung also mehrere Tage eingelegt. Für den Sud Möhren und Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln klein schneiden. Gemüsewürfel mit Lorbeer, Thymian, Pfefferkörnern, Piment (die Gewürze am Besten in einem separaten Beutel), Rotweinessig, Rotwein, Wasser, etwas Zucker und Salz aufkochen, abkühlen lassen. Die Keule mit dem kalten Sud übergiessen und ca. 2 bis 3 Tage marinieren lassen. Dann aus der Marinade nehmen, abtupfen und in heißem Öl anbraten. Die Marinade derweil durch ein Sieb gießen. Die angebratene Keule herausnehmen, Tomatenmark im Topf anrösten und dann das aufgefangene Gemüse wieder zufügen, mit gut der Hälfte der Marinade ablöschen. Die Keule reinlegen und ca 2 Std. schmurgeln lassen. Immer mal wieder Marinade nachgießen, so dass die Keule gut zwei Drittel bedeckt ist. Schließlich die Keule wieder rausnehmen und warm stellen. Die Soße nun püriere, Vanillemark und dunkle Schokolade zugeben, etwas einkochen lassen, zum Schluss Rosinen zufügen. Die Keule aufschneiden und das Fleisch in Scheiben in die Soße legen. Nun kann serviert werden. Bei uns gibts dazu gerne Spätzle.

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