Griechischer Auflauf mit Wild

Griechische Gewürze passen wie ich finde hervorragend zu Wild, siehe z.B. Gyros. Kürzlich habe ich einen Auflauf probiert mit Wildschweinhack, griechischen Nudeln (Kritharaki) und Feta. Gut, es sieht nicht so toll aus auf dem Foto, aber der Geschmack schreit nach Wiederholung. Und so geht es: Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl dünsten, Hack dazu, anbraten und mit Smoking Zeus von #Ankerkraut würzen. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und Tomatensoße (ich habe sie selber gemacht, es geht aber auch eine Tomatendose) dazugeben, außerdem noch etwas Milch und Creme Fraiche. Es kann ruhig flüssig sein, denn jetzt kommen die Nudeln dazu, roh, sie garen in der Soße. Alles in eine Auflaufform füllen, den Feta drüber bröseln und in den Backofen bei 150 Grad Umluft ca. 30 Minuten.

Pilzpfanne mit Pfefferbeißer

Schnelle Küche geht auch mit Wild: Bei uns gibt es dann oft Gerichte aus der Pfanne, wie hier mit Pilzen, genauer Kräuterseitlingen, dazu Pfefferbeißer vom Wildschwein und Aglio Olio Gewürz von #Ankerkraut und natürlich Olivenöl. Dieses in einer Pfanne erhitzen, die Pfefferbeißer in Scheiben geschnitten dazugeben und leicht anbraten. Danach die Kräuterseitlinge kleingeschnitten hinein und alles garen lassen. Mit dem Aglio Olio Gewürz würzen und auf frisch gekochte Spaghetti geben – sowas von lecker und in 15 Minuten fertig. Noch etwas frischer Parmesan rundet das Gericht ab.

Toskanisches Wildschweingulasch

Vor vielen vielen Jahren kochte Alfred Biolek sich mit prominenten Gästen quer durch die Welt. Mit Bettina Böttinger gab es Toskanisches Wildschweingulasch, das genaue Rezept findet sich in seinem grünen Kochbuch. Das hörte sich so gut an, dass ich es ausprobierte und seither ist es eines meiner Lieblingsgerichte. Das Originalrezept habe ich ein wenig abgewandelt. Ich koche es so: in einem großen Topf Olivenöl erhitzen und das Fleisch scharf anbraten. Dann Zwiebeln und Knoblauch, Suppengemüse alles kleingeschnitten dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Rotwein ablöschen (viel Rotwein!). Rund eine Std. schmoren lassen, dann noch mit Gemüsebrühe auffüllen und weiter schmoren. Inzwischen Rosinen (eine gute Handvoll) in Grappa einweichen (ich hatte keinen mehr, also musste Haselnuss-Brand dran glauben – geht auch). In einer kleinen Pfanne Pinienkerne (nicht so meins, ich hab gemischte Nüsse genommen) anrösten, etwas braunen Zucker drüberstreuen sowie Kakaopulver. Alle mit Balsamico sowie den eingelegten Rosinen samt Schnaps ablöschen. Diese Mischung zum Gulasch geben. Eventuell noch einmal abschmecken. Fertig – und megalecker.

Burger individuell zusammengestellt

Lange keinen Burger mehr gemacht. Ein Blick in den Kühlschrank ergab: eine Avocado schlummert noch dort rum. Also war klar, ein Burger musste her. Morgens einen Hefeteig angesetzt für die Buns. Im Garten stand noch reichlich Blutampfer und Tomaten hängen nach wie vor dort und reifen, die letzte Gurke lag auch noch im Kühlschrank. Aus Avocado und Tomate hab ich Guacamole gemacht (Avocdo kleinschneiden und mit der Gabel zerdrücken, dazu Tomate (nur das Fruchtfleisch), Knoblauch, Salz, etwas Chili und Zitronensaft verrühren). Gurken und weitere Tomaten in Scheiben schneiden. Aus Rehhack entstanden, gewürzt mit dem Buletten-Gewürz von #Ankerkraut, die Patties. Diese nur kurz in der Pfanne braten, Cheddar-Käse darauf schmelzen lassen. Nun nach Lust und Laune schichten. Benutzt wurde auch noch die Tomatenmarmelade – sowas von lecker, da braucht es keine anderen Sossen mehr.

Herbstzeit ist Zeit der Suppen und Eintöpfe

Im Herbst geht es wieder los mit Suppen und Eintöpfen. Was passt da besser als Einlage als eine Wildschwein-Krakauer? So gab es kürzlich einen Eintopf aus Kartoffeln, Möhren und Krakauern. Die Kartoffeln und Möhren grob würfeln und in Gemüsebrühe garen. Kurz vor Garende die Krakauer darauflegen und rund 5 Minuten mit garziehen lassen. Mit Petersilie servieren.

Reste-Essen – meist das Beste

Das kennt Ihr sicher auch: Es bleiben Reste übrig, die am folgenden Tag zu weiteren kulinarischen Höhenflügen ansetzen. So ist es auch im folgenden Beispiel. Die Reste vom Rehrücken werden in dünne Scheiben geschnitten und kurz in einer Pfanne mit Olivenöl angebraten. Darauf kommt frischer Spinat und einige Kirschtomaten aus dem Garten. Gewürzt wird hier mit Aglio Olio Gewürz von #Ankerkraut. Noch ein paar Mini-Mozzarella-Kugeln verteilen und fertig ist eine schnelle Hauptspeise.

Wenn man keine Lust zum Kochen hat

Kennt Ihr das auch? Überhaupt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen, geschweige denn, eine Idee, was es geben soll? Kein Problem! Ich habe für solche Fälle fast immer ein Aufbackbaguette griffbereit. Darauf kommt, was der Kühlschrank hergibt. In diesem Fall war es Ziegenfrischkäse, Wildschweinsalami, frische Ananas, eine rote Zwiebel. Alles kleinschneiden und verrühren und mit Curry, hier Hamburger Hafencurry von #Ankerkraut, würzen. Auf die Baguettehälften (vorher aufbacken!) verteilen und noch einmal rund 15 Minuten in den Backofen bei 180 Grad Umluft.

Eine Top-Beilage zu Wild: Käsespätzle

Spätestens seit dem Roman-Kommissar Kluftinger sind Kässpatzen, also Käsespätzle, in aller Munde. Ich finde, sie passen hervorragend in der kälteren Jahreszeit als Beilage zu Wild. Für 4 Personen nehme ich 300 g Mehl, 4 Eier, Salz, Muskat, 4-6 Esslöffel Mineralwasser. Alles zu einem Teig verrühren und ruhen lassen. Bevor es weitergeht mit einem großen Holzlöffel noch einmal den Teig „schlagen“, es müssen sich Blasen bilden, dann ist es richtig – und gibt Muckis. Ob Ihr die Spätzle dann schabt, oder durch eine Presse drückt – egal. Wichtig ist jedenfalls eine ordentliche Portion geriebenen Bergkäse unterrühren und im Backofen warmhalten bis alle Spätzle fertig sind. Leider hatte ich keine Zwiebeln mehr, denn die gehören ja eigentlich kross gebacken on top. Dafür kam das Johannisbeerchutney zum Einsatz, auch sehr lecker. Als Wild gab es Frischlings-Lachs vom Grill. Guten Appetit.

Frikadellen auf griechische Art

Frikadellen, hier mit Wildschweinhack, können je nach Lust, Laune und Geschmack auf die verschiedensten Arten zubereitet werden. Mit Gewürzen und Gewürzmischungen kann man da schön spielen. Kürzlich gab es Frikadellen griechische Art – mit einem Stück Schafskäse eingebacken und als Würze kam meine gerade getrocknete Salbei/Rosmarin/Thymian-Mischung zum Einsatz. Dazu Tzatziki mit der letzten Gurke aus dem Gewächshaus. Lecker!