Kräuter verfeinern jedes Gericht. Wer einen Garten hat, sollte auf frische Kräuter zurückgreifen, aber auch auf Balkon und Terrasse gehen Kräuter in Blumenkübeln. Und jetzt im Herbst ist die beste Zeit zur Ernte. So hab ich vor wenigen Tagen Salbei, Rosmarin und Thymian geschnitten und im Dörrautomaten trocknen lassen (geht sicher auch im Backofen). Die trockenen Kräuter dann von den groben Stielen befreien und im Standmixer zerkleinern. Fertig ist eine wunderbare Mischung „Italienische Kräuter“. Und die kamen heute gleich zum Einsatz in einer Pfanne mit Pfefferbeißern vom Wildschwein, Tomaten und Paprika aus dem Garten. Außer den Kräutern braucht es nichts zum Würzen, kein Salz, kein Pfeffer. Mehr geht nicht.
Filetspitzen mit Pfifferlingen
Es ist Pilzzeit – ab und an finden wir in kleinen Waldstücken auch mal Pilze, jedoch leider keine Pfifferlinge. Aber es gibt ja Märkte… Wild und Pilze passen natürlich super in die Jahreszeit und auch sehr gut zusammen. Hier ist es eine schnelle Pfanne, mit Filetspitzen vom Reh, kurz angebraten und gewürzt mit einer orientalischen Gewürzmischung, die ich geschenkt bekommen habe (und schon wieder Zimt!). Die Pilze dazu und alles etwas schmurgeln lassen. Mit Frischkäse und Ziegenfrischkäse, eingerührt in die Pfanne, kommt noch eine schnelle Soße dazu. Mit Spaghetti servieren.
Zimt? Zimt!
Ja ist denn schon Weihnachten? Nein, aber Wild geht, wie ich finde, hervorragend mit Zimt. Oder einer schönen dunklen Schokolade in der Soße, oder, oder oder… Am Wochenende gab es einen großen Topf Chili con Carne, denn es hatte sich Besuch angesagt, und nach einem Tag Wasserübung mit dem Jagdhundenachwuchs kam ein warmes Gericht am Abend gerade recht. Chili mache ich entweder wirklich scharf, eben mit Chili, oder aber in der milden Version, ohne Chili, aber dafür zum Abschluss einem Teelöffel Zimt. Das Chili setze ich so an: rote Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl andünsten, dann das Wildhack dazu gebe, hier war es vom Reh. Etwas Tomatenmark mit anrösten und alles mit dem Bolognese-Gewürz von #Ankerkraut würzen. Mit der eigenen Tomatensoße aufgiessen. Etwa eine Stunde köcheln lassen. Dann rote Bohnen dazugeben (Mais geht auch, hatte ich aber gerade nicht zur Hand). Noch etwas weiter köcheln lassen und am Ende mit dem Zimt bestäuben. Mit einem Klecks Creme fraiche und etwas Petersilie servieren.
Frikadelle meets Fruit
Zu Wild passt hervorragend irgend etwas Fruchtiges. Heute gab es Frikadelle vom Wildschwein mit einem Topping der selbst gemachten Soße aus roter Zwiebel und Johannisbeeren (s. anderen Post „Wildschwein meets Johannisbeere). Da braucht man weder Senf noch Ketchup (den ich eh nicht mag). Dazu Kartoffeln und Salat aus Gurke und Radieschen aus dem Garten. Einfach und lecker.
Grillsaison ist ganzjährig
Ich bin immer wieder leicht irritiert, wenn manche von der „Grillsaison“ reden. Wie ist es bei Euch? Wir grillen das ganze Jahr über, warum auch nicht? Man muss ja nicht immer dabei auf der Terrasse sitzen. Geht natürlich nur, wenn der Grill wenigstens überdacht steht. Wir hatten am Wochenende frischen Rehrücken. Der landet bei uns ohne großes Gedöns nur mit Meersalz und grobem Pfeffer (Steakpfeffer von #Ankerkraut) auf dem Teller. Beilagen je nach Gusto. Wir stellen immer wieder fest, dass frisches Reh noch besser schmeckt als die eingefrorene Variante. Habt Ihr die gleichen Erfahrungen gemacht?
Wilde Lasagne
Es lagen noch ein paar Lasagneblätter im Vorratsschrank, und eine große Pfanne Bolognese stand schon auf dem Herd. Mozzarella war im Kühlschrank – was also kochen? Klar: Lasagne. Die Bolognese-Sauce diesmal mit Rehhack, dieses in Olivenöl und mit einer roten Zwiebel anbraten. Mit dem Bolognese-Gewürz von #Ankerkraut würzen. Selbstgemachte Tomatensoße dazu und fein geschnittener Staudensellerie aus dem Garten. Fertig. Jetzt schon schnell eine Mehlschwitze: dazu ca 2 Esslöffel Butter schmelzen lassen, mit ebenfalls ca 2 Essl. Mehl bestäuben, gut verrühren. Mit Milch und Brühe ablöschen. Immer soviel Flüssigkeit nachfüllen, dass eine cremige Sauce entsteht. Gewürzt mit dem Italiensche Kräuter Gewürz von #Ankerkraut. Nun in eine Aufflaufform die Lasagneblätter, die Bolognese, die helle Sauce abwechselnd Schichten. Oben sollte ganz dünn ein wenig Bolognesesauce landen. Darauf den Käse verteilen und ab in den Ofen. Fertig und immer gerne gesessen.
Tomatenmarmelade
Ab und an werde ich an dieser Stelle auch immer gelungene Beilagen und Saucen für Wild posten. Da gerade Tomatenschwemme im Garten herrscht, war ich auf der Suche nach einer Alternative zur schlichten Tomatensoße oder Ketchup. Und wurde im Netz schnell fündig mit einer Tomatenmarmelade. Und die geht wirklich ganz einfach: 500 g Tomaten zerkleinern und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker fünf Minuten kochen lassen. Dazu kommt Chili je nach Geschmack. Das Ganze pürieren und in Gläser abfüllen. Schmeckt super zu Wildkrakauern, Bratwurst, Käse, gegrilltem Wild.
„Alter, jetzt hab ich Hunger“
Wenn der Spruch nach dem Versenden des Fotos kommt, kann ja nicht so wirklich viel falsch laufen. Worum geht es? Wir haben das erste Mal eine Pizza auf dem Grill gemacht. Da wir – noch – keinen Pizzastein haben, hatten wir kurzerhand unsere zwei Platten vom „heißen Stein“ genommen und auf den Grill gelegt. Die Pizza wurde so gemacht wie immer: Hefeteig, dünn ausrollen, selbstgemachte Tomatensoße darauf, dann Mozzarella, frische Champignon, noch ein paar Paprikastreifen von Paprika aus dem Garten, Wildsalami von der Wildsau. Ab auf den Grill. War das lecker! Der Boden sehr knusprig, beim nächsten Mal reichen 10 Minuten – und ein Pizza-Stein vom Originalhersteller wird jetzt bestellt. Macht Ihr Pizza auf dem Grill? Mit welchem Equipment?
Schnelle Küche für jeden Tag
Man hat ja nicht immer Zeit und Lust, lange in der Küche zu stehen. Da greife auch ich auf Fertigprodukte wie gefüllte Tortellini zurück. Dazu einen Soße aus kleingeschnittenen Wildkrakauern, selbstgemachter Tomatensoße, Gemüse was gerade da ist, hier Aubergine und Paprika aus dem Gewächshaus, noch ein paar frische Tomaten dazu und alles etwas köcheln lassen. Zusammen mit den Tortellini und einem erfrischenden Gurkensalat servieren – das geht in weniger als 15 Minuten! Guten Appetit!
Schnitzel gehen immer – oder?!
Schnitzel gehen ja immer – oder?! Hier vom Überläufer, einfach mit Panko paniert und gewürzt mit Salz und Steakpfeffer von #Ankerkraut. Dazu gab es Penne und eine Sauce aus frischen Pfifferlingen (diese in der Pfanne mit ein wenig Kräuterbutter anbraten), Tomaten und Ziegenfrischkäse. Ihr merkt schon – Nudeln werden bei mir immer mit dem kombiniert, was gerade Saison hat oder im Kühlschrank zu finden ist. Lecker war es!
